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M365 FAQ

Die häufigsten M365-Fragen

Die 12 Fragen zur Microsoft-365-Lizenzierung, die in Foren und Projekten immer wieder auftauchen — beantwortet aus Microsofts eigener Dokumentation, jede Aussage mit ihrer Quelle verlinkt, Preise in CHF von microsoft.com/de-ch.

Antworten am 25. September 2026 mit ihren Quellen abgeglichen. Lizenzregeln ändern sich oft: Massgebend sind immer die Product Terms und Ihr Vertrag.

Pläne und Funktionen wählen

Business Premium oder Microsoft 365 E3 – und gilt die Obergrenze von 300 Lizenzen pro Plan oder pro Mandant?

Die Obergrenze gilt pro Mandant: höchstens 300 Lizenzen über alle Business-Pläne zusammen (Basic, Standard und Premium). Business Premium (CHF 17.82) ist die Sicherheits-Suite für KMU; E3 (CHF 35.32) ist die Enterprise-Suite ohne Lizenzobergrenze, mit Windows Enterprise und – seit Juli 2026 – Defender for Office 365 P1 sowie zusätzlichen Intune-Funktionen.
  • Die Grenze von 300 Lizenzen gilt für die gesamte Business-Familie in einem Mandanten, nicht für jeden Plan einzeln. Microsofts eigenes Beispiel: Bei 250 Business-Premium-Lizenzen sind über alle Business-Pläne hinweg nur noch 50 weitere Lizenzen möglich.1
  • Der 301. Benutzer zwingt nicht das ganze Unternehmen auf E3. Business-Pläne lassen sich mit Enterprise-Plänen kombinieren: Ein Mandant kann bis zu 300 Benutzer auf Business-Plänen behalten und die übrigen mit E3 oder E5 lizenzieren. Jeder Benutzer erhält nur die Funktionen seiner eigenen Lizenz.1
  • Business Premium umfasst die Desktop-Versionen der Microsoft 365 Apps, Exchange Online Plan 1, Entra ID P1 (Conditional Access), Intune Plan 1, Defender for Business, Defender for Office 365 P1, manuelle Vertraulichkeitsbezeichnungen und DLP für E-Mail und Dateien sowie ein Upgrade auf Windows 11 Pro.2
  • E3 ergänzt, was Business Premium fehlt: keine Lizenzobergrenze, Exchange Online Plan 2, Windows Enterprise E3 (eine Stufe über Windows Pro), Defender for Endpoint P1 und eDiscovery (Standard). Seit der Paketanpassung vom Juli 2026 enthält E3 zudem Defender for Office 365 P1 sowie Funktionen von Intune Plan 2, Remote Help und Advanced Analytics.3
  • Keiner der beiden Pläne enthält Defender for Endpoint P2, die automatische Bezeichnung oder eDiscovery (Premium). Diese gibt es mit E5 oder mit der Defender Suite bzw. der Purview Suite.4
  • Die Kombination hat einen technischen Haken: Defender for Business lässt sich in einem Mandanten nicht mit Defender for Endpoint P1/P2 mischen. Ein Unternehmen, das über 300 Benutzer hinauswächst, muss deshalb in der Regel einen Wechsel seiner Endpoint-Security planen.5
  • Schweizer Listenpreise pro Benutzer und Monat (jährliche Laufzeit, exkl. MWST): Business Premium CHF 17.82 (CHF 21.38 bei monatlicher Laufzeit), E3 CHF 35.32, E3 ohne Teams CHF 28.38 plus Teams Enterprise CHF 6.92, E5 CHF 54.33.6

Für Schweizer Organisationen

  • Bis 300 Benutzer bietet Business Premium meist das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis: Es kostet etwa die Hälfte von E3 und enthält bereits Conditional Access, Intune und Defender for Business.
  • Die Schweiz wird bei Teams wie der EWR behandelt: Die Enterprise-Suites gibt es mit oder ohne Teams (siehe die Frage zu Teams weiter unten).

Häufige Fehler

  • Die Obergrenze als «300 pro Plan» verstehen (z. B. 300 Premium plus 300 Basic). Sie beträgt 300 über alle Business-Pläne zusammen.
  • Mit einer alten E3-Funktionsliste vergleichen – E3 hat sich im Juli 2026 geändert.
  • Annehmen, Business Premium enthalte Windows Enterprise, Defender for Endpoint P2, die automatische Bezeichnung oder eDiscovery (Premium). Es enthält nichts davon.

Quellen

  1. 1. Microsoft 365 Business Premium FAQ · Microsoft Learn · 15. Mai 2026
  2. 2. Microsoft 365 Business plans and pricing (CH) · Microsoft · 25. September 2026
  3. 3. Microsoft 365 pricing and packaging updates · Microsoft Licensing · 16. Februar 2026
  4. 4. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  5. 5. Defender for Endpoint subscription settings (mixed licensing) · Microsoft Learn · 1. Juni 2026
  6. 6. Microsoft 365 Enterprise plans and pricing (CH) · Microsoft · 25. September 2026

Welche Lizenz brauche ich für Funktion X – und wie prüfe ich das zuverlässig?

Schlagen Sie die Funktion in der Dienstbeschreibung von Microsoft auf Microsoft Learn nach: Dort steht, welche Lizenzen einem Benutzer «das Recht geben, davon zu profitieren». Die Product Terms sind der Vertrag; Planvergleichs-PDFs und die Liste der Service-Pläne sind nur Hilfsmittel. Zudem wird pro Benutzer lizenziert: Jede Person, die profitiert, braucht die Lizenz, auch wenn die Funktion für den ganzen Mandanten eingeschaltet ist.
  • Die Dienstbeschreibungen (Defender, Entra, Intune, Purview und weitere) sind die massgebliche Referenz für die Zuordnung von Funktionen zu Lizenzen. Für jede Funktion führen sie die Suites und Add-ons auf, die das Nutzungsrecht gewähren.1
  • Die Product Terms sind die vertragliche Grundlage der Nutzungsrechte. Wenn eine Folie oder ein PDF etwas anderes sagt, gelten die Product Terms.2
  • «Product names and service plan identifiers for licensing» ordnet jeder SKU die Service-Pläne zu, die sie aktiviert. Die Liste zeigt, was in einem Mandanten bereitgestellt wird – nützlich für Admins, aber keine Aussage über Nutzungsrechte.3
  • Funktionieren heisst nicht lizenziert sein. Viele Dienste laufen für den ganzen Mandanten und lassen sich technisch nicht einschränken, aber Microsoft verlangt eine Lizenz für jeden Benutzer, der davon profitiert – zum Beispiel für Verwahrer (Custodians) in eDiscovery (Premium) oder für alle, deren Postfach durch Defender for Office 365 geschützt wird.4
  • Conditional Access erfordert Entra ID P1 (enthalten in Business Premium, E3 und EMS E3). Risikobasierte Richtlinien erfordern Entra ID P2 (E5 oder die Defender Suite).5
  • Intune Plan 1 ist in Business Premium und E3 enthalten; seit Juli 2026 enthält E3 zusätzlich Funktionen von Intune Plan 2, Remote Help und Advanced Analytics. Endpoint Privilege Management, Enterprise App Management und Cloud PKI erfordern E5.6
  • Die automatische Bezeichnung und eDiscovery (Premium) erfordern E5, Office 365 E5 oder die Purview Suite. Business Premium und E3 erlauben nur die manuelle Bezeichnung und eDiscovery (Standard).4
  • Teams Phone ist in E5 enthalten. Für Business-Pläne, E3 und Teams Enterprise gibt es das Add-on Teams Phone Standard (CHF 8.10); für Anrufe ins Telefonnetz braucht es zudem einen Calling Plan, Operator Connect oder Direct Routing.7
  • Windows Enterprise E3 ist in Microsoft 365 E3 enthalten (E5 in E5) und wird per Abonnementaktivierung auf Windows Pro aufgesetzt. Business Premium enthält nur Windows Pro.8

Häufige Fehler

  • Sich auf ein Planvergleichs-PDF oder eine Partnerfolie statt auf die Dienstbeschreibung verlassen – diese hinken hinterher und vereinfachen.
  • Eine einzelne Lizenz kaufen, um eine mandantenweite Funktion «freizuschalten»: Technisch funktioniert das, aber jeder betroffene Benutzer muss lizenziert sein.
  • Alte Namen verwenden: E5 Security heisst jetzt Microsoft Defender Suite, E5 Compliance heisst Microsoft Purview Suite.

Quellen

  1. 1. Microsoft 365 guidance for security & compliance · Microsoft Learn · 21. August 2026
  2. 2. Microsoft Product Terms · Microsoft
  3. 3. Product names and service plan identifiers for licensing · Microsoft Learn · 19. August 2026
  4. 4. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  5. 5. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  6. 6. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  7. 7. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  8. 8. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  9. 9. Modern Work plan comparison (Enterprise) · Microsoft

Was brauche ich, bevor ich Microsoft 365 Copilot nutzen kann?

Jeder Copilot-Benutzer braucht eine qualifizierende Microsoft-365-Basislizenz plus die kostenpflichtige Copilot-Lizenz, ein Entra-ID-Konto und ein primäres Postfach in Exchange Online; die Office-Apps müssen auf Current Channel oder Monthly Enterprise Channel laufen. Copilot Business (CHF 17.00) ist für Business-Pläne bis 300 Benutzer gedacht, Microsoft 365 Copilot (CHF 24.30) für alle anderen.
  • Zu den qualifizierenden Basislizenzen gehören Microsoft 365 Business Basic, Standard und Premium, E3, E5, F1 und F3, Office 365 E1, E3, E5 und F3, Microsoft 365 Apps, Teams Enterprise sowie Exchange-, SharePoint- und OneDrive-Pläne. Microsoft 365 E7 (CHF 85.92) enthält Copilot bereits.1
  • Copilot Business ist ein Add-on für Kunden mit Business-Plänen und auf 300 Benutzer begrenzt. Es wird auch als Paket verkauft: Business Standard + Copilot Business (CHF 19.03) und Business Premium + Copilot Business (CHF 25.92).2
  • Technische Voraussetzungen: ein Entra-ID-Konto, ein primäres Postfach in Exchange Online (lokale Postfächer werden nicht unterstützt), OneDrive für einige Funktionen sowie eine benutzerbasierte (nicht gerätebasierte) Lizenzierung der Microsoft 365 Apps.3
  • Updatekanal: Copilot erfordert Current Channel oder Monthly Enterprise Channel. Der Semi-Annual Enterprise Channel wurde ab Juli 2026 in den Monthly Enterprise Channel überführt.4
  • Copilot Chat ist für Benutzer, die mit einem Geschäftskonto angemeldet sind, kostenlos: Es antwortet auf Basis des Webs und erscheint seit Juli 2026 auch in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote. Antworten auf Basis Ihrer eigenen E-Mails, Dateien und Chats, Copilot in Teams-Besprechungen sowie die Agents Researcher und Analyst erfordern die kostenpflichtige Lizenz.1
  • Es gibt keine Mindestanzahl an Lizenzen mehr (das ursprüngliche Minimum von 300 Lizenzen fiel im Januar 2024 weg). Microsoft 365 Copilot wird mit jährlicher Laufzeit verkauft; wer eine jährliche Laufzeit monatlich bezahlt, zahlt 5 % mehr.5

Für Schweizer Organisationen

  • Copilot Business hat bis 31. Dezember 2026 einen Aktionspreis von CHF 14.57, und zwar nur für das erste Jahr eines Jahresabonnements. Budgetieren Sie mit dem regulären Preis.
  • Bei Enterprise-Suites ohne Teams erfordert Copilot in Teams die separate Teams-Lizenz.

Häufige Fehler

  • Copilot Benutzern zuweisen, deren Postfach noch lokal (on-premises) liegt.
  • Geräte auf einem alten Build des Semi-Annual Channel oder mit gerätebasierter Office-Lizenzierung belassen – Copilot erscheint dann nicht in den Apps.
  • Mit Aktionspreisen planen, als wären sie dauerhaft.

Quellen

  1. 1. License options for Microsoft Copilot · Microsoft Learn · 17. September 2026
  2. 2. Microsoft 365 Business plans and pricing (CH) · Microsoft · 25. September 2026
  3. 3. App and network requirements for Copilot · Microsoft Learn · 24. September 2026
  4. 4. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  5. 5. techcommunity.microsoft.com · techcommunity.microsoft.com

E5 Security Add-on oder das vollständige Microsoft 365 E5?

Das E5 Security Add-on heisst heute Microsoft Defender Suite (CHF 9.70), E5 Compliance heisst Microsoft Purview Suite (CHF 9.70). E3 plus eine Suite ist günstiger als E5, wenn Sie nur Sicherheit oder nur Compliance brauchen. E3 plus beide Suites kostet etwas mehr als E5 (CHF 54.33) und enthält trotzdem weder Teams Phone noch Power BI Pro.
  • Die Defender Suite enthält Defender XDR, Defender for Endpoint P2, Defender for Office 365 P2, Defender for Identity, Defender for Cloud Apps und Entra ID P2. Sie ist ein Add-on zu Microsoft 365 E3.1
  • Die Purview Suite enthält die automatische Bezeichnung, DLP für Teams und Endgeräte, Insider Risk Management, Communication Compliance, eDiscovery (Premium), Audit (Premium), Datensatzverwaltung, Customer Key und Customer Lockbox.2
  • Microsoft hat beide Suites am 1. Oktober 2025 umbenannt; Inhalt und Preis blieben unverändert. Offerten und Portale verwenden teilweise noch die alten Namen.3
  • Das vollständige E5 enthält, was keine der beiden Suites hat: Teams Phone (einzeln CHF 8.10), Audio Conferencing, Power BI Pro (einzeln CHF 11.30), Windows Enterprise E5 und ein Kontingent für Security Copilot. Seit Sommer 2026 zudem Intune Endpoint Privilege Management, Cloud PKI und Enterprise App Management.4
  • Schweizer Listenpreise pro Benutzer und Monat: E3 CHF 35.32 + Defender Suite CHF 9.70 + Purview Suite CHF 9.70 ergeben zusammen etwas mehr als E5 zu CHF 54.33. E3 mit einer Suite liegt deutlich unter E5 – solange Sie nicht auch Teams Phone oder Power BI Pro brauchen.1
  • Für Business Premium gibt es eigene Add-ons (maximal 300 Lizenzen): Defender Suite for Business Premium (CHF 8.10), Purview Suite for Business Premium (CHF 8.10) oder beide (CHF 12.10). Die Enterprise-Suites setzen E3 voraus.5
  • Microsoft 365 E7 (CHF 85.92, seit 1. Mai 2026 allgemein verfügbar) bündelt E5 mit Microsoft 365 Copilot, Agent 365 und der Entra Suite.6

Für Schweizer Organisationen

  • Bis 300 Benutzer: Business Premium (CHF 17.82) plus beide Business-Premium-Suites (CHF 12.10) kommt bei Sicherheit und Compliance nahe an E5 heran, für etwa die Hälfte des E5-Preises – ohne Teams Phone, Power BI Pro oder Windows Enterprise.

Häufige Fehler

  • Annehmen, E3 plus beide Suites sei günstiger als E5.
  • Die Enterprise-Suites für einen Business-Premium-Mandanten kaufen – verwenden Sie die Business-Premium-Versionen.
  • Nur die Admins lizenzieren: Jeder Benutzer, der von einer Defender- oder Purview-Funktion profitiert, braucht die Lizenz.

Quellen

  1. 1. Security suites for enterprises (CH) · Microsoft · 25. September 2026
  2. 2. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  3. 3. Microsoft 365 pricing and packaging updates · Microsoft Licensing · 16. Februar 2026
  4. 4. microsoft.com · microsoft.com
  5. 5. Security add-ons for Business Premium (CH) · Microsoft · 25. September 2026
  6. 6. techcommunity.microsoft.com · techcommunity.microsoft.com
  7. 7. Microsoft 365 security & compliance product renames · SAMexpert · 2. Oktober 2025

Suites mit oder ohne Teams – was gilt in der Schweiz?

Die Schweiz wird wie der EWR behandelt: Jede Suite gibt es mit Teams und als «EWR (ohne Teams)», dazu eine separate Teams-Lizenz. Seit 1. November 2025 können alle Kunden die Suites mit Teams wieder kaufen. In CHF kostet E3 ohne Teams plus Teams praktisch gleich viel wie E3 mit Teams – wählen Sie die Variante ohne Teams also nur für Benutzer, die Teams wirklich nicht brauchen.
  • Die Änderung von Microsoft im Jahr 2023 galt ausdrücklich für den «Europäischen Wirtschaftsraum und die Schweiz»: Ab 1. Oktober 2023 mussten Neukunden dort Suites ohne Teams plus eine separate Teams-Lizenz kaufen.1
  • Die Europäische Kommission hat die Teams-Verpflichtungszusagen von Microsoft am 12. September 2025 für verbindlich erklärt: günstigere Suites ohne Teams, Wechselrechte und Interoperabilität. Der Beschluss gilt für den EWR; Microsoft wendet dieselben Angebote freiwillig weltweit an.2
  • Seit 1. November 2025 sind Suites mit Teams wieder für alle Kunden erhältlich, für neue wie für bestehende, und die Suites ohne Teams wurden günstiger.3
  • Schweizer Listenpreise pro Benutzer und Monat, mit Teams gegenüber ohne Teams: E3 CHF 35.32 vs. CHF 28.38; E5 CHF 54.33 vs. CHF 47.40; Business Premium CHF 17.82 vs. CHF 15.21; Business Standard CHF 11.34 vs. CHF 8.73. Teams einzeln: CHF 6.92.4
  • Bestehende Abonnenten können ihre Suites mit Teams behalten, verlängern und um Lizenzen erweitern. Ein Wechsel zwischen den Varianten erfolgt zum Jahrestag oder zum Verlängerungsdatum.1
  • Teams Phone, Audio Conferencing, Teams Premium und Teams Rooms sind Add-ons zu einer Teams-Lizenz. Bei einer Suite ohne Teams brauchen Benutzer zuerst die Teams-Lizenz – E5 ohne Teams enthält zwar die Rechte für Teams Phone, diese funktionieren aber nur zusammen mit einer Teams-Lizenz.5

Für Schweizer Organisationen

  • Die Variante ohne Teams spart nur bei Benutzern Geld, die Teams gar nicht brauchen, etwa weil das Unternehmen Zoom, Webex oder Slack einsetzt.
  • Auf der Schweizer Website von Microsoft sind die Versionen ohne Teams als «EWR (ohne Teams)» bezeichnet.

Häufige Fehler

  • Veralteten Anleitungen folgen: Einige Seiten auf Microsoft Learn sagen noch, Suites mit Teams würden nicht an Neukunden verkauft. Die Lizenzierungsmitteilung vom November 2025 ersetzt diese Aussage.
  • Teams Phone oder Teams Premium für Benutzer mit einer Suite ohne Teams kaufen, ohne Teams-Lizenz.
  • Vergessen, dass Copilot in Teams und DLP für Teams nur für Benutzer mit Teams-Lizenz funktionieren.

Quellen

  1. 1. New subscription structure for Microsoft 365 in Europe · Microsoft Licensing · 1. Oktober 2023
  2. 2. Kommission akzeptiert Verpflichtungszusagen von Microsoft (IP/25/2048) · European Commission · 12. September 2025
  3. 3. Update to Microsoft 365 and Teams licensing · Microsoft Licensing · 3. November 2025
  4. 4. microsoft.com · microsoft.com
  5. 5. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  6. 6. Microsoft 365 Business plans without Teams (CH) · Microsoft · 25. September 2026

Welche Purview-Funktionen (Compliance) sind in Business Premium, E3 und E5 enthalten?

Business Premium und E3 decken die Grundlagen ab: manuelle Vertraulichkeitsbezeichnungen, DLP für E-Mail und Dateien, Aufbewahrungsrichtlinien, eDiscovery (Standard) und Audit (Standard). Automatische Bezeichnung, DLP für Teams und Geräte, Datensatzverwaltung, eDiscovery (Premium), Audit (Premium), Insider Risk und Communication Compliance erfordern E5 oder die Purview Suite.
  • Manuelle Vertraulichkeitsbezeichnungen sind in Business Premium, E3 und E5 enthalten. Die automatische Bezeichnung – in den Office-Apps oder für gespeicherte E-Mails und Dateien – erfordert E5, Office 365 E5 oder die Purview Suite.1
  • DLP für Exchange, SharePoint und OneDrive ist in Business Premium und E3 enthalten. DLP für Teams-Chats sowie für Windows- und macOS-Geräte erfordert E5 oder die Purview Suite.1
  • Aufbewahrungsrichtlinien für die gesamte Organisation (einschliesslich Teams) und manuell angewendete Aufbewahrungsbezeichnungen sind in E3 und Business Premium enthalten. Automatisch angewendete Bezeichnungen, adaptive Bereiche, ereignisbasierte Aufbewahrung, Datensätze und die Dispositionsprüfung erfordern E5 oder die Purview Suite.1
  • eDiscovery (Premium) erfordert E5 oder die Purview Suite – sowohl für die Verwahrer (Custodians), deren Daten durchsucht werden, als auch für die Admins.1
  • Audit (Standard) ist in jedem Business-Plan und in E3 enthalten. Audit (Premium) bietet zusätzlich eine Protokollaufbewahrung von einem Jahr sowie wichtige Ereignisse und erfordert E5, die Purview Suite oder ein Purview-Add-on für Business Premium.1
  • Für Business Premium ergänzt die Purview Suite for Business Premium (CHF 8.10, bis 300 Benutzer) laut der Schweizer Vergleichsseite von Microsoft die automatische Bezeichnung, DLP für Teams und Geräte, Datensatzverwaltung, Insider Risk, Communication Compliance, eDiscovery (Premium) und Audit (Premium).2
Purview-Funktionen nach Plan (Dienstbeschreibung Microsoft Purview, August 2026)
FunktionBusiness PremiumE3E5Purview Suite
Manuelle Vertraulichkeitsbezeichnungen✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten
Automatische Bezeichnung+ Add-on+ Add-on✓ Enthalten✓ Enthalten
DLP für Exchange, SharePoint, OneDrive✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten
DLP für Teams-Chats+ Add-on+ Add-on✓ Enthalten✓ Enthalten
DLP auf Windows- und macOS-Geräten+ Add-on+ Add-on✓ Enthalten✓ Enthalten
Aufbewahrungsrichtlinien (inkl. Teams)✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten
Automatisch angewendete Aufbewahrungsbezeichnungen, Datensätze+ Add-on+ Add-on✓ Enthalten✓ Enthalten
Archiv bis 1,5 TB✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten—
eDiscovery (Standard)◐ Die Quellen von Microsoft widersprechen sich✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten
eDiscovery (Premium)+ Add-on+ Add-on✓ Enthalten✓ Enthalten
Audit (Standard)✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten✓ Enthalten
Audit (Premium)+ Add-on+ Add-on✓ Enthalten✓ Enthalten
Insider Risk Management+ Add-on+ Add-on✓ Enthalten✓ Enthalten
Communication Compliance+ Add-on+ Add-on✓ Enthalten✓ Enthalten

«Add-on» bedeutet die Purview Suite (zu E3) oder die Purview Suite for Business Premium. Die Purview Suite ist ein Add-on zu E3, das Archiv stammt daher aus E3.

Häufige Fehler

  • Annehmen, E3 enthalte die automatische Bezeichnung oder DLP auf Geräten – das ist nicht der Fall.
  • Nur das Compliance-Team lizenzieren: Jede Person, deren Daten unter eine Premium-Funktion fallen, braucht die Lizenz.
  • Die Copilot-spezifischen Aufbewahrungs- und eDiscovery-Funktionen ohne Copilot-Lizenz erwarten.

Quellen

  1. 1. Microsoft Purview service description · Microsoft Learn · 21. August 2026
  2. 2. Security add-ons for Business Premium (CH) · Microsoft · 25. September 2026
  3. 3. Microsoft 365 guidance for security & compliance · Microsoft Learn · 21. August 2026

Benutzer und Postfächer

Welche Benutzer brauchen eine Lizenz für Microsoft Entra ID P1?

Jeder Benutzer, der von einer P1-Funktion profitiert: alle im Geltungsbereich von Conditional Access (einschliesslich darüber erzwungener MFA), Mitglieder dynamischer Gruppen, Benutzer der Kennwortzurücksetzung mit Rückschreiben in die lokale Umgebung sowie Inhaber benutzerdefinierter Administratorrollen. Wenn Sie diese Steuerung nicht brauchen, bieten die kostenlosen Security defaults eine Basis-MFA ohne Lizenz.
  • Conditional Access, Self-Service-Kennwortzurücksetzung mit Rückschreiben in die lokale Umgebung und MFA für lokale Apps sind P1-Funktionen. Microsoft verlangt eine Lizenz für jeden Benutzer, der davon profitieren soll, auch wenn die Funktion technisch auch für nicht lizenzierte Benutzer funktioniert.1
  • Dynamische Gruppen erfordern P1 für jedes eindeutige Mitglied. Die Lizenzen müssen diesen Benutzern nicht zugewiesen sein, der Mandant muss aber mindestens so viele besitzen. Gerätebasierte dynamische Gruppen brauchen keine Lizenz.2
  • P1 ist in Business Premium, E3, E5, E7, F1, F3 und EMS E3 enthalten (einzeln CHF 5.70). Business Basic und Standard sowie die Office-365-Pläne enthalten nur Entra ID Free.3
  • P2 (CHF 8.10, oder in E5 und der Defender Suite) wird für risikobasierte Richtlinien (ID Protection) und Privileged Identity Management benötigt – für Admins mit berechtigten oder zeitlich befristeten Rollen und für die Personen, die diese genehmigen.4
  • Gäste werden nicht pro Benutzer lizenziert: Sie werden über External ID pro monatlich aktivem Benutzer abgerechnet, und die ersten 50'000 monatlich aktiven Benutzer sind kostenlos, einschliesslich P1- und P2-Funktionen.5
  • Security defaults sind kostenlos: MFA-Registrierung für alle, MFA für Admins und blockierte Legacy-Anmeldungen. Sie gelten nur ganz oder gar nicht und lassen sich nicht mit eigenen Conditional-Access-Richtlinien kombinieren.6

Häufige Fehler

  • Eine einzelne P1-Lizenz kaufen, um Conditional Access für den ganzen Mandanten «einzuschalten».
  • Vergessen, dass auch Mitglieder dynamischer Gruppen P1 brauchen.
  • PIM für alle Admins nur mit P1 aktivieren – PIM erfordert P2.

Quellen

  1. 1. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  2. 2. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  3. 3. Microsoft Entra service description · Microsoft Learn · 24. März 2026
  4. 4. Microsoft Entra licensing · Microsoft Learn · 28. Juli 2026
  5. 5. External ID pricing · Microsoft Learn · 22. Juni 2026
  6. 6. Security defaults · Microsoft Learn · 1. Juli 2026

Brauchen freigegebene Postfächer eine Lizenz?

Grundsätzlich nicht: Ein freigegebenes Postfach ist bis 50 GB kostenlos. Eine Lizenz braucht es, sobald es grösser ist, ein Archiv benötigt, unter Beweissicherungsverfahren (Litigation Hold) steht oder von lizenzierten Funktionen wie Defender for Office 365 oder Aufbewahrung profitiert. Jede Person, die es öffnet, braucht eine eigene Lizenz; Raum- und Gerätepostfächer brauchen keine.
  • Ein nicht lizenziertes freigegebenes Postfach kann 50 GB speichern. Für 100 GB braucht das Postfach Exchange Online Plan 2 (CHF 6.50).1
  • Ein Archiv oder automatisch erweiterbares Archiv sowie Litigation Hold erfordern Exchange Online Plan 2 oder Plan 1 (CHF 3.20) plus das Add-on Exchange Online Archiving.2
  • Gemäss den Defender-Bestimmungen von Microsoft sind Lizenzen erforderlich für freigegebene Postfächer, die von Defender for Office 365 profitieren, sowie für jeden Benutzer, der auf ein geschütztes Postfach zugreift.3
  • Personen, die ein freigegebenes Postfach öffnen, brauchen eine eigene Exchange-Online-Lizenz. Die Anmeldung am eigenen Konto des freigegebenen Postfachs sollte blockiert sein – wird es als normales Konto genutzt, ist es kein freigegebenes Postfach mehr.1
  • Raum- und Gerätepostfächer brauchen keine Lizenz und sind auf 50 GB begrenzt.2
  • Ein freigegebenes Postfach, das nur dazu dient, Kopien der E-Mails aller Mitarbeitenden zur Archivierung zu sammeln, ist nicht zulässig.2

Für Schweizer Organisationen

  • Wenn Sie E-Mails für die kaufmännische Aufbewahrungspflicht 10 Jahre lang aufbewahren und dafür Holds oder Aufbewahrung einsetzen, brauchen die betroffenen freigegebenen Postfächer eine Lizenz.
  • Einige Blogs berichten, Microsoft setze die Regeln zu 50 GB und zum Archiv inzwischen technisch durch. Wir haben keine Ankündigung von Microsoft gefunden, die das bestätigt; die Regeln selbst sind unverändert.

Häufige Fehler

  • Das grosse Postfach einer austretenden Person (über 50 GB oder mit Archiv) in ein freigegebenes Postfach umwandeln und die Lizenz entfernen.
  • Die Anmeldung bei Konten freigegebener Postfächer aktiviert lassen oder diese Konten als Dienstkonten verwenden.

Quellen

  1. 1. About shared mailboxes · Microsoft Learn · 28. April 2026
  2. 2. Exchange Online limits · Microsoft Learn · 9. September 2026
  3. 3. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  4. 4. Exchange Online plans and pricing (CH) · Microsoft · 25. September 2026

Einkauf und Verträge

Monatliche oder jährliche Laufzeit – was ist der tatsächliche Unterschied?

Eine monatliche Laufzeit kostet 20 % mehr – Business Premium kostet CHF 21.38 statt CHF 17.82 –, dafür können Sie die Anzahl Lizenzen jeden Monat reduzieren. Bei jährlicher Laufzeit ist der Preis für das Jahr fest, Lizenzen lassen sich aber nur innerhalb von 7 Tagen nach Kauf oder Verlängerung reduzieren oder kündigen.
  • Microsoft 365 wird mit monatlicher, jährlicher und bei einigen Produkten dreijähriger Laufzeit verkauft, bezahlt monatlich, jährlich oder im Voraus. Nicht jedes Produkt hat eine monatliche Laufzeit.1
  • Der Aufschlag von 20 % für monatliche Laufzeiten ist auf der Schweizer Website von Microsoft ersichtlich: Business Standard CHF 13.61 monatlich gegenüber CHF 11.34 jährlich, Business Basic CHF 6.80 gegenüber CHF 5.67.2
  • Seit 1. April 2025 kostet die Zahlung einer jährlichen oder dreijährigen Laufzeit in monatlichen Raten 5 % mehr als die Vorauszahlung – in allen Kanälen (Web Direct, Partner und MCA-E).3
  • Eine Kündigung mit anteiliger Rückerstattung ist nur innerhalb von 7 Tagen (168 Stunden) nach Beginn oder Verlängerung einer Laufzeit möglich. Danach können Sie nur noch die automatische Verlängerung ausschalten.4
  • Lizenzen können jederzeit hinzugefügt werden und übernehmen Enddatum und Preis des Abonnements. Eine Reduktion ist nur innerhalb derselben 7 Tage möglich; andernfalls wird sie bei der Verlängerung wirksam.5
  • Der Preis ist für die Laufzeit fest. Änderungen des Listenpreises (wie die Erhöhung vom Juli 2026) gelten ab Ihrer nächsten Verlängerung; dreijährige Laufzeiten sichern den Preis länger.1
  • Ist die automatische Verlängerung ausgeschaltet und wählen Sie nichts, enden Partnerabonnements nicht mehr einfach: Seit 2026 gehen sie in eine monatliche Verlängerung zum Monatspreis plus 3 % über.6

Für Schweizer Organisationen

  • Faustregel: stabiler Personalbestand → jährliche Laufzeit; Saisonpersonal oder Projekte → ein separates Monatsabonnement nur für diese Lizenzen.
  • Microsoft veröffentlicht auf seiner Schweizer Website keinen Preis für E3 und E5 mit monatlicher Laufzeit.

Häufige Fehler

  • Lizenzen mit jährlicher Laufzeit für temporäre Mitarbeitende kaufen – sie lassen sich bis zur Verlängerung nicht reduzieren.
  • Das 7-Tage-Fenster nach einer automatischen Verlängerung verpassen. Prüfen Sie die Anzahl Lizenzen vor dem Verlängerungsdatum.
  • Annehmen, «jährlich» bedeute jährliche Zahlung – monatliche Raten kosten 5 % mehr.

Quellen

  1. 1. Pricing and offers · Microsoft Learn · 16. Juni 2026
  2. 2. Microsoft 365 Business Standard (CH) · Microsoft · 25. September 2026
  3. 3. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  4. 4. Cancel your Microsoft business subscription · Microsoft Learn · 2. Juli 2026
  5. 5. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  6. 6. Extended service term for subscriptions · Microsoft Partner Center · 14. Oktober 2025

Unser Enterprise Agreement läuft aus – müssen wir zu CSP oder MCA-E wechseln?

Möglicherweise. Seit Januar 2025 verlängert Microsoft einige Cloud-EAs nicht mehr – vor allem kleine und mittelgrosse – und informiert die betroffenen Kunden einzeln. Diese wechseln entweder zu CSP (über einen Partner) oder zum Microsoft Customer Agreement for Enterprise (MCA-E, direkt). Unabhängig davon startet seit November 2025 jede EA-Verlängerung beim selben Listenpreis: Die Volumenrabatte der Stufen B bis D sind weggefallen.
  • Microsoft kündigte an, dass ab 1. Januar 2025 «ein kleiner Prozentsatz» der Cloud-EAs nicht mehr verlängert werden kann, und empfiehlt stattdessen CSP (für Partnerleistungen und Support) oder MCA-E (für den Direktbezug).1
  • Microsoft hat keinen Schwellenwert für die Anzahl Lizenzen veröffentlicht. Partner berichten von einer praktischen Grenze bei rund 2400 Benutzern, auf der EA-Seite von Microsoft stehen aber weiterhin 500. Nur Ihr Microsoft-Account-Team oder Ihr Partner kann Ihren Fall bestätigen.2
  • Seit 1. November 2025 werden die EA-Preisstufen A–D für Onlinedienste bei Ihrer nächsten Verlängerung durch einen einheitlichen, an microsoft.com ausgerichteten Preis ersetzt. On-Premises-Software ist unverändert.3
  • MCA-E ist die direkte, unbefristete Vereinbarung von Microsoft ohne Mindestabnahme, in der Schweiz verfügbar und in CHF abgerechnet.4
  • Was sich gegenüber dem EA ändert: kein jährliches True-up (Sie kaufen Lizenzen, wenn Sie sie hinzufügen), Preise gelten fest pro Abonnementlaufzeit statt für das gesamte Enrollment, und Lizenzen lassen sich nur bei der Verlängerung reduzieren.5
  • Bei CSP übernimmt der Partner den Support; Sie können keine Tickets mehr selbst bei Microsoft eröffnen. Bei MCA-E ist Enterprise-Support ein separater Vertrag über Microsoft Unified Support.6

Schritt für Schritt

  1. Fragen Sie Ihr Microsoft-Account-Team oder Ihren Partner 6–12 Monate vor Ablauf, ob Ihr EA verlängert werden kann.
  2. Erfassen Sie jedes Abonnement mit Anzahl Lizenzen und Enddatum sowie Ihre On-Premises-Lizenzen mit Software Assurance.
  3. Vergleichen Sie Angebote: CSP-Partner (Preis, Support, Dienstleistungen) und MCA-E (direkt, plus Supportvertrag).
  4. Planen Sie Software Assurance separat – sie wird nicht automatisch zu CSP oder MCA-E übernommen.
  5. Wählen Sie die Laufzeit pro Produkt: jährlich oder dreijährig für stabile Lizenzzahlen, monatlich für schwankende.

Für Schweizer Organisationen

  • Kunden, die bei einer Verlängerung nach November 2025 ihren Volumenrabatt verloren haben und nach dem 1. Juli 2026 erneut verlängern, sind von beiden Erhöhungen gleichzeitig betroffen.

Häufige Fehler

  • Erst in den letzten Monaten vor Ablauf beginnen.
  • Ein True-down zum Jahresende erwarten – Reduktionen sind nur bei der Verlängerung möglich.
  • Beim Direktbezug die Supportkosten vergessen.

Quellen

  1. 1. Accelerating growth through partners in the era of AI · Microsoft Partner Blog · 12. November 2024
  2. 2. microsoft.com · microsoft.com
  3. 3. Online Services pricing consistency update · Microsoft Licensing · 12. August 2025
  4. 4. Microsoft Customer Agreement FAQ · Microsoft Learn · 11. Juni 2026
  5. 5. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  6. 6. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  7. 7. Is the Microsoft Enterprise Agreement still worth it in 2026? · SAMexpert · 19. Mai 2026

Über einen CSP-Partner oder direkt bei Microsoft kaufen?

Gleiche Produkte, gleiches Microsoft Customer Agreement – der Unterschied liegt darin, wer Ihnen Rechnung stellt, wer Sie unterstützt und wer Ihren Mandanten verwalten kann. Ein Partner (CSP) passt für die meisten Schweizer KMU, die lokalen Support und Hilfe bei Lizenzen wollen; der Direktbezug passt für Organisationen mit starker interner IT oder für grosse Organisationen, die MCA-E aushandeln und Microsoft-Support einkaufen.
  • Partner legen ihre Preise selbst fest. Microsoft veröffentlicht einen geschätzten Verkaufspreis – den Preis beim Direktbezug –, und ein Partner kann darüber oder darunter liegen, je nach Marge, Dienstleistungen und Aktionen.1
  • Support: Bei CSP ist der Partner für den Support zuständig und eskaliert an Microsoft; Sie können selbst keine Tickets bei Microsoft eröffnen. Partner müssen angeben, welchen Support sie zu welchem Preis erbringen.2
  • Abrechnung: Direktkunden erhalten die Rechnung von Microsoft, CSP-Kunden vom Partner. Eine rechtliche Adresse in der Schweiz bedeutet in beiden Fällen Abrechnung in CHF.3
  • Die Regeln zur Laufzeitbindung (Laufzeiten, Kündigung innerhalb von 7 Tagen, Reduktionen nur bei Verlängerung) sind in beiden Kanälen gleich.4
  • Admin-Zugriff: Partner sollten GDAP verwenden – benannte, zeitlich begrenzte Rollen mit minimalen Rechten, die Sie erteilen und widerrufen können. Sie behalten Ihre eigenen Global-Admin-Konten.5

Für Schweizer Organisationen

  • Was ein guter Schweizer Partner beiträgt: CHF-Rechnungen mit Schweizer MWST, Support in Ihrer Sprache zu Schweizer Geschäftszeiten, GDAP mit benannten Rollen, eine Optimierung der Lizenzen vor jeder Verlängerung sowie Beratung zur Datenresidenz in der Schweiz und zum revidierten Datenschutzgesetz (revDSG).
  • Fragen Sie, ob der Partner direkt abrechnet oder über einen Distributor weiterverkauft – das beeinflusst, wie schnell Probleme eskaliert werden.
  • Vergleichen Sie jede Offerte mit dem öffentlichen CHF-Listenpreis von Microsoft, z. B. Business Premium CHF 17.82.

Häufige Fehler

  • Annehmen, ein Partner sei immer günstiger – oder immer teurer – als der Listenpreis. Vergleichen Sie den Gesamtbetrag inklusive Dienstleistungen.
  • Einem Partner dauerhafte Global-Admin-Rechte statt eingeschränkter, zeitlich begrenzter GDAP-Rollen geben.
  • Direkt kaufen, um die Marge zu sparen, und dann niemanden haben, den man anrufen kann.

Quellen

  1. 1. Pricing and offers · Microsoft Learn · 17. Juni 2026
  2. 2. Provide support to your customers · Microsoft Learn · 18. Februar 2026
  3. 3. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  4. 4. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  5. 5. GDAP introduction · Microsoft Learn · 27. Mai 2026

Können wir sparen, wenn wir zu US-Preisen (oder EU-Preisen) statt in CHF einkaufen?

In der Praxis nicht. Land und Abrechnungswährung Ihres Mandanten richten sich nach der rechtlichen Adresse Ihres Unternehmens, und das Land eines Mandanten lässt sich nicht ändern – ein Wechsel bedeutet einen neuen Mandanten und eine vollständige Migration. Am 25. September 2026 hätte die Ersparnis bei E3 etwa 9 % betragen und bei Business Premium nichts, während Sie die Schweizer Datenresidenz verlieren würden.
  • Das Land eines Mandanten lässt sich nicht ändern. Es bestimmt die verfügbaren Dienste, die Steuern, die Abrechnungswährung und den Speicherort der Daten; eine Änderung bedeutet die Registrierung eines neuen Mandanten.1
  • Gemäss Microsoft Customer Agreement bestimmt die rechtliche Adresse das Abrechnungsland und die Währung – Schweiz bedeutet CHF. Ohne eine echte US-Gesellschaft gibt es keine legitime Grundlage für ein US-Abrechnungskonto.2
  • Partner dürfen nur an Kunden in ihrer eigenen CSP-Region verkaufen; massgebend ist das Land des Mandanten. Ein US-Partner kann nicht an einen Schweizer Mandanten verkaufen.3
  • Preisvergleich am 25. September 2026 (EZB-Referenzkurse, 1 USD ≈ CHF 0.828): E3 zu USD 39 ≈ CHF 32.30 gegenüber dem Schweizer Listenpreis von CHF 35.32; Business Premium zu USD 22 ≈ CHF 18.22 gegenüber CHF 17.82. Die deutschen EUR-Preise lagen etwa 1 % über den Schweizer Preisen.4
  • Die MWST lässt sich nicht umgehen: Dienstleistungen von einem ausländischen Anbieter unterliegen der Schweizer Bezugsteuer von 8,1 %.5
  • Daten: Ein Schweizer Mandant speichert Kerndaten in den Schweizer Rechenzentren von Microsoft und kann Advanced Data Residency hinzufügen. Ein US-Mandant speichert Kerndaten in den USA und kann Advanced Data Residency für die Schweiz nicht nutzen.6
  • Die Migration kostet Geld: Das Tool von Microsoft benötigt pro Benutzer eine kostenpflichtige Lizenz für Cross-Tenant User Data Migration und verschiebt keine SharePoint-Websites oder Teams-Kanäle.7
  • Jedes Gerät muss aus dem Autopilot des alten Mandanten entfernt werden, bevor es im neuen registriert werden kann, und danach erneut in die Geräteverwaltung aufgenommen werden.8
  • Compliance: Das Swiss-US Data Privacy Framework gilt seit 15. September 2024, aber nur für zertifizierte US-Empfänger, und Ihre Pflichten nach dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) bleiben bestehen.9

Schritt für Schritt

  1. Rechtliche Prüfung: Gibt es eine echte ausländische Gesellschaft, die Kundin sein kann? Prüfen Sie Datenschutz, Berufsgeheimnis, die Outsourcing-Vorgaben der FINMA und Ihre Kundenverträge.
  2. Business Case: Anzahl Lizenzen × monatliche Differenz × 12 × Jahre, gegenüber Migrationslizenzen, Partnerhonoraren, internem Aufwand und Ausfallzeiten.
  3. Erstellen Sie den neuen Mandanten und bauen Sie Entra ID, Conditional Access, Intune, Aufbewahrung und DLP von Grund auf neu auf.
  4. Kaufen Sie Abonnements im neuen Land sowie Migrationslizenzen für jeden Benutzer.
  5. Migrieren Sie Postfächer, OneDrive und Teams-Chats mit dem Migrationstool; SharePoint-Websites und Teams-Kanäle erfordern andere Tools.
  6. Verschieben Sie Ihre Domains an einem Umstellungswochenende (eine Domain kann nur in einem Mandanten existieren) und passen Sie MX, SPF, DKIM und DMARC an.
  7. Entfernen Sie die Geräte aus dem alten Autopilot, registrieren Sie sie im neuen und nehmen Sie sie erneut in die Geräteverwaltung auf.
  8. Die Benutzer richten MFA neu ein, melden sich erneut bei Office und OneDrive an und treten Teams wieder bei; SSO-Apps und Gäste müssen neu verbunden werden.
  9. Behalten Sie den alten Mandanten, bis die Aufbewahrungspflichten erfüllt sind, und schliessen Sie ihn danach.

Für Schweizer Organisationen

  • Schweizer Datenresidenz ist oft wichtig für Anwälte, Ärzte, Treuhänder, den öffentlichen Sektor und in Kundenverträgen.
  • Von der FINMA beaufsichtigte Banken und Versicherungen müssen einen Wechsel zu einem US-Mandanten als wesentliche Änderung eines Outsourcings behandeln.

Fazit: Für ein Schweizer Unternehmen lohnt es sich nicht. Der Gewinn beträgt höchstens ein paar Franken pro E3-Benutzer und Monat (Business Premium ist in CHF günstiger), und er kostet einen neuen Mandanten, eine vollständige Migration, die Schweizer Datenresidenz und möglicherweise die Compliance. Sinnvoll sein kann es nur für eine Gruppe, deren echte ausländische Gesellschaft bereits den Hauptmandanten betreibt – und dann aus Daten- und Organisationsgründen, nicht wegen des Preises.

Quellen

  1. 1. Change your organisation’s country or region · Microsoft Learn · 1. Mai 2026
  2. 2. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  3. 3. CSP global markets · Microsoft Learn · 12. September 2025
  4. 4. Microsoft 365 Enterprise plans and pricing (US) · Microsoft · 25. September 2026
  5. 5. estv.admin.ch · estv.admin.ch
  6. 6. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  7. 7. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  8. 8. learn.microsoft.com · learn.microsoft.com
  9. 9. commerce.gov · commerce.gov
  10. 10. Microsoft 365 Enterprise plans and pricing (CH) · Microsoft · 25. September 2026
  11. 11. EZB-Euro-Referenzkurse · European Central Bank · 25. September 2026
  12. 12. Microsoft 365 data locations · Microsoft Learn · 3. September 2026
  13. 13. FINMA-Rundschreiben 2018/3 Outsourcing · FINMA · 5. Dezember 2017

CHF-Preise sind Microsofts öffentliche Schweizer Listenpreise pro Benutzer und Monat, exkl. MWST, gelesen auf microsoft.com/de-ch am 25. September 2026. Partnerpreise (CSP) können abweichen.

Lizenztabelle

Alle Microsoft-Lizenzen in einer Tabelle

621 offizielle Lizenzen aus der Lizenzliste von Microsoft – mit SKU-ID, GUID, Schweizer Listenpreisen, Typ und Zielgruppe. Benennen Sie Ihre Admin-Gruppen einmal, und jede Zeile folgt. Sortieren, gruppieren, Spalten wählen und nach Excel exportieren.

Lizenzgruppen benennen

Geben Sie ein Muster ein – jede Lizenz unten erhält sofort ihren Gruppennamen, bereit für die gruppenbasierte Lizenzierung in Microsoft Entra ID oder im Microsoft 365 Admin Center.

EinfügenMit :lower oder :upper nach einem Platzhalter ändern Sie die Schreibweise.
Vorlagen

So sieht es aus

  • Microsoft 365 E3LIC-BASE-M365-E3
  • Microsoft Copilot for Microsoft 365LIC-ADDON-Copilot-M365
  • Microsoft Teams Phone StandardLIC-VOICE-TeamsPhone-Standard
  • Microsoft Entra ID P1LIC-PLAN-EntraID-P1

Unsere Hinweise zu diesem Muster

  • OK: Sieht gut aus: 406 eindeutige Namen, der längste hat 60 Zeichen.
  • Tipp: 12 Namen teilen sich mehrere Lizenzen (Microsoft führt manche Produkte doppelt, z. B. «LIC-PLAN-Azure-Information-Protection-P1»). Relevant nur, wenn Sie beide besitzen – dann {sku} ergänzen.
Warum «LIC-{type}-{short}» funktioniert – und wie Sie die Gruppen nutzen
  • Ein festes Präfix wie «LIC-» hält alle Lizenzgruppen in Listen zusammen, und ein einziger startsWith-Filter findet sie in Entra ID oder Microsoft Graph. Quelle: Microsoft
  • Das Kürzel der Lizenzart (BASE, ADDON, VOICE …) zeigt auf einen Blick, welche Gruppen eine vollständige Lizenz vergeben und welche nur ergänzen – in dieser Reihenfolge weisen Sie sie zu.
  • Eine Gruppe pro Lizenz hält Zuweisungen gut prüfbar. Erhalten manche Benutzer eine Lizenz mit ausgeschalteten Diensten, legen Sie eine zweite Gruppe mit einem Suffix wie «-NoExchange» an: Microsoft erlaubt, Apps und Dienste pro Gruppenzuweisung ein- oder auszuschalten. Quelle: Microsoft
  • Sicherheitsgruppen, E-Mail-aktivierte Sicherheitsgruppen und Microsoft 365-Gruppen funktionieren alle. Verschachtelte Gruppen nicht: Nur direkte Mitglieder erhalten die Lizenz. Quelle: Microsoft
  • Wechselt jemand in eine andere Lizenzgruppe? Zuerst zur neuen Gruppe hinzufügen, prüfen, ob die Lizenz angekommen ist, und erst dann aus der alten entfernen – sonst kann der Zugriff eine Weile fehlen. Quelle: Microsoft
  • Halten Sie Namen stabil: keine Preise, Daten, Verantwortlichen oder Projektnamen. Diese ändern sich; ein Gruppenname in Skripten und Richtlinien sollte es nicht.
  • Hat Ihr Mandant eine Benennungsrichtlinie für Gruppen, gilt sie für Microsoft 365-Gruppen (Präfix + Name + Suffix bis 63 Zeichen), nicht für Sicherheitsgruppen. Quelle: Microsoft
Spalten (8)

418 von 418 Lizenzen angezeigt.

LIC-BASE-EMS-E3Enterprise Mobility + Security E3EMSBasis-SuitenEnterpriseCHF 9.80—7
LIC-BASE-M365-Apps-BusinessMicrosoft 365 Apps for BusinessSMB_BUSINESSBasis-SuitenBusinessCHF 10.10CHF 12.125
LIC-BASE-M365-Apps-EnterpriseMicrosoft 365 Apps for EnterpriseOFFICESUBSCRIPTIONBasis-SuitenEnterpriseCHF 14.20—9
LIC-BASE-M365-Business-BasicMicrosoft 365 Business BasicO365_BUSINESS_ESSENTIALSBasis-SuitenBusinessCHF 5.67CHF 6.8013
LIC-BASE-M365-Business-Basic-EEA-NoTeamsMicrosoft 365 Business Basic EEA (no Teams)Microsoft_365_Business_Basic_EEA_(no_Teams)Basis-SuitenBusinessCHF 4.37CHF 5.2428
LIC-BASE-M365-Business-PremiumMicrosoft 365 Business PremiumSPBBasis-SuitenBusinessCHF 17.82CHF 21.3855
LIC-BASE-M365-Business-Premium-EEA-NoTeamsMicrosoft 365 Business Premium EEA (no Teams)Office_365_w/o_Teams_Bundle_Business_PremiumBasis-SuitenBusinessCHF 15.21CHF 18.2550
LIC-BASE-M365-Business-StandardMicrosoft 365 Business StandardO365_BUSINESS_PREMIUMBasis-SuitenBusinessCHF 11.34CHF 13.6137
LIC-BASE-M365-Business-Standard-EEA-NoTeamsMicrosoft 365 Business Standard EEA (no Teams)Microsoft_365_Business_Standard_EEA_(no_Teams)Basis-SuitenBusinessCHF 8.73CHF 10.4832
LIC-BASE-M365-E3Microsoft 365 E3SPE_E3Basis-SuitenEnterpriseCHF 35.32—51
LIC-BASE-M365-E3-EEA-NoTeamsMicrosoft 365 E3 EEA (no Teams)O365_w/o Teams Bundle_M3Basis-SuitenEnterpriseCHF 28.38—44
LIC-BASE-M365-E5Microsoft 365 E5SPE_E5Basis-SuitenEnterpriseCHF 54.33—86
LIC-BASE-M365-E5-EEA-NoTeamsMicrosoft 365 E5 EEA (no Teams)O365_w/o_Teams_Bundle_M5Basis-SuitenEnterpriseCHF 47.40—79
LIC-BASE-M365-E7Microsoft 365 E7MICROSOFT_365_E7Basis-SuitenEnterpriseCHF 85.92—111
LIC-BASE-M365-F1Microsoft 365 F1M365_F1_COMMBasis-SuitenFrontlineCHF 2.43—18
LIC-BASE-M365-F1-EEA-NoTeamsMicrosoft 365 F1 EEA (no Teams)Microsoft_365_F1_EEA_(no_Teams)Basis-SuitenFrontlineCHF 2.02—19
LIC-BASE-M365-F3Microsoft 365 F3SPE_F1Basis-SuitenFrontlineCHF 8.10—39
LIC-BASE-M365-F3-EEA-NoTeamsMicrosoft 365 F3 EEA (no Teams)Microsoft_365_F3_EEA_(no_Teams)Basis-SuitenFrontlineCHF 7.23—37
LIC-BASE-O365-E1Office 365 E1STANDARDPACKBasis-SuitenEnterpriseCHF 8.10—34
LIC-BASE-O365-E1-EEA-NoTeamsOffice 365 E1 EEA (no Teams)Office_365_w/o_Teams_Bundle_E1Basis-SuitenEnterpriseCHF 5.49—29
LIC-BASE-O365-E3Office 365 E3ENTERPRISEPACKBasis-SuitenEnterpriseCHF 24.56—37
LIC-BASE-O365-E3-EEA-NoTeamsOffice 365 E3 EEA (no Teams)O365_w/o_Teams_Bundle_E3Basis-SuitenEnterpriseCHF 17.63—31
LIC-BASE-O365-E5Office 365 E5ENTERPRISEPREMIUMBasis-SuitenEnterpriseCHF 38.72—57
LIC-BASE-O365-E5-EEA-NoTeamsOffice 365 E5 EEA (no Teams)Office_365_w/o_Teams_Bundle_E5Basis-SuitenEnterpriseCHF 31.80—58
LIC-BASE-EMS-E5Enterprise Mobility + Security E5EMSPREMIUMBasis-SuitenEnterprise——10
LIC-BASE-M365-Apps-BusinessMicrosoft 365 Apps for BusinessO365_BUSINESSBasis-SuitenBusiness——5
LIC-BASE-M365-Business-BasicMicrosoft 365 Business BasicSMB_BUSINESS_ESSENTIALSBasis-SuitenBusiness——14
LIC-BASE-M365-Business-Basic-NoTeamsMicrosoft 365 Business Basic (no Teams)Microsoft_365_Business_Basic_(no Teams)Basis-SuitenBusiness——34
LIC-BASE-M365-Business-Premium-NoTeamsMicrosoft 365 Business Premium (no Teams)Microsoft_365_ Business_ Premium_(no Teams)Basis-SuitenBusiness——57
LIC-BASE-M365-Business-Premium-DonationMicrosoft 365 Business Premium DonationMicrosoft_365_Business_Premium_Donation_(Non_Profit_Pricing)Basis-SuitenNon-Profit——57
LIC-BASE-M365-Business-Standard-Prepaid-LegacyMicrosoft 365 Business Standard - Prepaid LegacySMB_BUSINESS_PREMIUMBasis-SuitenBusiness——16
LIC-BASE-M365-Business-Standard-NoTeamsMicrosoft 365 Business Standard (no Teams)MICROSOFT_365_BUSINESS_STANDARD_NO_TEAMSBasis-SuitenBusiness——35
LIC-BASE-M365-Business-Standard-EEA-NoTeamsMicrosoft 365 Business Standard EEA (no Teams)Office_365_w/o_Teams_Bundle_Business_StandardBasis-SuitenBusiness——33
LIC-BASE-M365-E3-NoTeamsMicrosoft 365 E3 (no Teams)Microsoft_365_E3_(no_Teams)Basis-SuitenEnterprise——50
LIC-BASE-M365-E5-NoTeamsMicrosoft 365 E5 (no Teams)Microsoft_365_E5_(no_Teams)Basis-SuitenEnterprise——87
LIC-BASE-M365-E5-EEA-NoTeams-Calling-MinutesMicrosoft 365 E5 EEA (no Teams) with Calling MinutesMicrosoft_365_E5_EEA_(no_Teams)_with_Calling_MinutesBasis-SuitenEnterprise——73
LIC-BASE-M365-E5-EEA-NoTeams-No-AudioConfMicrosoft 365 E5 EEA (no Teams) without Audio ConferencingMicrosoft_365_E5_EEA_(no_Teams)_without_Audio_ConferencingBasis-SuitenEnterprise——78
LIC-BASE-M365-E5-Calling-MinutesMicrosoft 365 E5 with Calling MinutesSPE_E5_CALLINGMINUTESBasis-SuitenEnterprise——83
LIC-BASE-M365-E5-No-AudioConfMicrosoft 365 E5 without Audio ConferencingSPE_E5_NOPSTNCONFBasis-SuitenEnterprise——83
LIC-BASE-M365-F1Microsoft 365 F1M365_F1Basis-SuitenFrontline——14
LIC-BASE-O365-E1-NoTeamsOffice 365 E1 (no Teams)Office_365_E1_(no_Teams)Basis-SuitenEnterprise——39
LIC-BASE-O365-E2Office 365 E2STANDARDWOFFPACKBasis-SuitenEnterprise——14
LIC-BASE-O365-E3-NoTeamsOffice 365 E3 (no Teams)Office_365_E3_(no_Teams)Basis-SuitenEnterprise——38
LIC-BASE-O365-E4Office 365 E4ENTERPRISEWITHSCALBasis-SuitenEnterprise——17
LIC-BASE-O365-E5-EEA-NoTeams-No-AudioConfOffice 365 E5 EEA (no Teams) without Audio ConferencingOffice_365_E5_EEA_(no_Teams)_without_Audio_ConferencingBasis-SuitenEnterprise——57
LIC-BASE-O365-E5-No-AudioConfOffice 365 E5 Without Audio ConferencingENTERPRISEPREMIUM_NOPSTNCONFBasis-SuitenEnterprise——55
LIC-BASE-O365-F3Office 365 F3DESKLESSPACKBasis-SuitenFrontline——26
LIC-BASE-O365-F3-EEA-NoTeamsOffice 365 F3 EEA (no Teams)Office_365_F3_EEA_(no_Teams)Basis-SuitenFrontline——28
LIC-BASE-O365-Midsize-BusinessOffice 365 Midsize BusinessMIDSIZEPACKBasis-SuitenBusiness——7
LIC-BASE-O365-Small-BusinessOffice 365 Small BusinessLITEPACKBasis-SuitenBusiness——4
LIC-BASE-O365-Small-Business-PremiumOffice 365 Small Business PremiumLITEPACK_P2Basis-SuitenBusiness——5
LIC-PLAN-Agent-365Agent 365AGENT_365EinzelpläneAlle GrössenCHF 12.10—12
LIC-PLAN-EXO-P1Exchange Online (Plan 1)EXCHANGESTANDARDEinzelpläneAlle GrössenCHF 3.20—3
LIC-PLAN-EXO-P2Exchange Online (Plan 2)EXCHANGEENTERPRISEEinzelpläneAlle GrössenCHF 6.50—1
LIC-PLAN-Defender-BusinessMicrosoft Defender for BusinessMDE_SMBEinzelpläneBusinessCHF 2.40—4
LIC-PLAN-EntraID-P1Microsoft Entra ID P1AAD_PREMIUMEinzelpläneAlle GrössenCHF 5.70—4
LIC-PLAN-EntraID-P2Microsoft Entra ID P2AAD_PREMIUM_P2EinzelpläneAlle GrössenCHF 8.10—5
LIC-PLAN-Entra-Workload-IDMicrosoft Entra Workload IDWorkload_Identities_P2EinzelpläneAlle GrössenCHF 2.40—1
LIC-PLAN-Teams-EssentialsMicrosoft Teams EssentialsTeams_EssEinzelpläneBusinessCHF 3.20—1
LIC-PLAN-Planner-Project-P3Planner and Project Plan 3PROJECTPROFESSIONALEinzelpläneAlle GrössenCHF 24.30—8

Preise: Microsoft-Listenpreise für die Schweiz in CHF pro Benutzer und Monat, exkl. MwSt., Stand 25. September 2026. «Jährlich, monatlich bezahlt» ist der Jahrespreis +5 %. «—» bedeutet: Microsoft veröffentlicht für diese Abrechnung keinen Schweizer Preis. microsoft.com/de-ch

Namen, SKU-IDs, GUIDs und Servicepläne: Microsoft, Product names and service plan identifiers for licensing (Liste vom 23. September 2026). learn.microsoft.com

Typ, Zielgruppe und Variante sind die Einordnung von ClearSource anhand der Produktnamen von Microsoft – eine Orientierung, keine Lizenzbedingung. Prüfen Sie vor dem Kauf die Microsoft-Produktbestimmungen.